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Hope for better days.

Ich hab für mich mal die Regel aufgestellt, dass ich keine Fotos von Obdachlosen zeige, wo man die Person klar erkennen kann. Ich finde es grenzwertig Menschen zu zeigen, die nicht so viel Glück im Leben hatten zumal ich hier kein Dokumentations-Fotograf bin sondern einfach mich mit Fotografie ausdrücken will. Aber Armut ist Teil von Frankfurt, von Deutschland und von der Welt. Augen zu machen und „La la la…wird schon weg gehen wenn ich die Augen zu mache“ funktioniert nicht. Das ist wie diese Trumpsche Logik „Wenn ich weniger teste, hab ich weniger Covid-19 Fälle“ (das mit Abstand Dümmste, was ich im letzten Jahr von einem Politiker gehört hab). Back to topic. Das Bild von Obdachlosigkeit und Armut in Frankfurt gehört zum Stadtbild, genauso wie Tiffany´s in der Göthestrasse. Manchmal braucht es aber auch gar nicht. Manchmal reicht auch nur ein Ausschnitt. Ich muss nicht das Gesicht eines Menschen zeigen, um zu zeigen das es Armut und Obdachlosigkeit in Frankfurt gibt. Es reicht auch manchmal nur der richtige Blickwinkel.

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