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Man in the mood

Wetter…so la la…Corona…(zu dem Zeitpunkt noch) so la la…Laune…na ja halt auch so la la. So könnte man mein Gesamtbefinden umschreiben, als ich mir nach einer gefühlten Ewigkeit die Kamera wieder umgehängt hab mal in die Stadt zu gehen, auf der Suche nach ein paar Schnappschüssen. Wie geschrieben…das Wetter war nicht wirklich gut. Die Sonne …

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Alte Oper – gleiches Gebäude, neuer Blickwinkel

Ich weiß nicht, wie oft ich schon die Alte Oper hier in Frankfurt fotografiert habe, aber auf ein paar Dutzend Male komm ich bestimmt. Aus welchen Gründen auch immer, hab ich aber alle Fotos immer direkt VOR der Alten Oper gemacht. Das ist mir heute bei meinem kleinen spontanen Fotowalk aufgefallen, als ich eigentlich schon …

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Analog Fotografie – Ein Schritt zurück, um zwei Schritte nach vorne zu machen

….wie fang ich an? Hm…seit Wochen treibt mich ein Gedanke um: Ich will wieder analog fotografieren. Warum will ich wieder analog fotografieren? Drei Punkte sind glaub ich entscheidend gewesen, warum das wieder bei mir so hochgekommen ist:

1. Masse ist nicht Klasse

Ich hab mal meinen Bilder-Ordner gescannt und der weisst mir 23.030 Dateien (Bilder) aus. Auf meinem Online-Speicher liegen 36.200 Bilder (Handy Fotos die automatisch online gesichert werden + die 23.030 Bilder von meiner Festplatte). Man muss sich diese Zahl einfach mal versinnbildlichen. Was für eine abartig hohe Zahl von Bildern.

Müsste ich eine Schätzung abgeben, wie viele Bilder mir davon wirklich gefallen, dann sind das vielleicht 500-1000 (und das ist schon hoch gegriffen). Die meisten Bilder sind entweder aus der Hüfte geschossen, oder einfach schlechte Bilder und ich müsste sie eigentlich löschen. Hätte ich diese Bilder alle analog geschossen und entwickelt, wäre ich jetzt wahrscheinlich pleite…bzw. wäre ständig pleite (oder verhungert). Die moderne Technik macht es aber auch leicht. Das Handy ist für Viele inzwischen zum Ersatz für die Kamera geworden und es wird gerne und häufig davon Gebrauch gemacht.

Und so wird nicht ein Selfie oder Gruppenbild gemacht sondern gleich mal 10 Stück…und so bildet sich sehr schnell ein Berg von schlechten, nichtssagenden Bildern über die man schnell den Überblick verliert.

2. Richtig sehen

Ich war und bin kein Freund der neuesten Kameras. Ich finde sie toll und was sie einem alles bieten, aber sie haben einen fatalen Nachteil: Sie machen es einem “zu leicht”. Autofokus mit Augenerkennung, Auto-Belichtung, Auto-ISO, Auto-Shutterspeed….all diese tollen Features machen es zum Kinderspiel ein scharfes Foto hinzubekommen. Aber machen sie das Foto wirklich besser? Oder machen sie es einfach einfacher “ein scharfes Foto” zu bekommen? Ich erlebe das ja auch bei mir das ich mit meiner DSLR lieber mal 5, 10, 20 Bilder von der gleichen Situation mache und dann am Rechner in Lightroom erstmal 4,9,19 Bilder sofort lösche weil sie einfach crap sind.

Ich schaue mir Bilder von Robert Frank, Ansel Adams, Vivian Maier, Diana Arbus oder Sally Mann an und denke mir “Die hatten keine Digitalkamera…die konnten nicht 20-50-100 Bilder machen. Die haben eine Szene vielleicht 4 bis 8 Mal aufgenommen und dann sind die in der Dunkelkammer verschwunden und haben ein Bild entwickelt, bzw. gebaut die einfach ikonisch waren.” Aber das konnten sie, weil diese Leute ein Auge dafür entwickelt haben. Ansel Adams hat mal gesagt: “Das Bild das ich machen will ist schon in meinem Kopf bevor ich die Kamera aufgebaut habe.” Und da will ich auch hin. Ich hab zwar immer schon so grob eine Idee, was ich fotografieren will…aber ich bin noch lange nicht so weit sagen zu können das ich das auch nur ansatzweise kann.

Und Analog-Fotografie zwingt mich dazu. 36 Bilder….ENDE. Kein Bild mehr….kein, ich lösch mal und hab dann wieder 36 Bilder. Ich muss, bevor ich das erste mal durch den Sucher schaue schon alle Einstellungen gemacht haben und genau wissen, was ich mache und wie das Bild aussehen soll. Sonst hab ich nachher Euronen in den Wind geschossen, wenn ich den Film zum entwickeln gebe und das Ergebnis zu sehen bekomme.

3. Wertschätzen

Dieses “Beliebige”, dass uns die Digitalfotografie gebracht hat, möchte ich wieder reduzieren. Ich möchte wieder das Wertschätzen was ich mache. Das fehlt mir irgendwie gerade. 

Im Grunde ist es das Gleiche, wie mit meiner Schallplattensammlung. Natürlich hab ich alle Alben die ich mir gekauft habe auch in Spotify. Warum gebe ich also 15 – 50 EUR für eine Schallplatte aus? Man lernt Musik wieder zu schätzen. Bei mir stellt sich ein Gefühl von “Musik genießen” ein, wenn ich eine LP auf den Plattenteller lege, der Tonarm auf die Schallplatte trifft und die ersten Töne aus den Boxen kommen. 

Und es ist schlichtweg eine andere Art Musik. Das Knistern das man hört bevor die ersten Musik Töne kommen geben einem so ein gutes Gefühl, das kann ich schwer beschreiben und was eine Handy oder auch meine doch recht guten Boxen an meinem PC niemals hinbekommen werden. Das “unperfekte” macht es erst “perfekt”. Und das vergessen die Techniker und Entwickler der heutigen Zeit meiner Ansicht nach, in ihrem Streben nach Perfektion.

Ich weiss nicht, ob sich das Gefühl dann auch bei den Bildern einstellen, wird…aber ich bin mir ziemlich sicher.

Das sind so die drei Gründe, warum ich diesen “Drive” habe mich wieder in die analoge Welt zu begeben. Und zunächst hab ich meine Canon EOS 750 rausgekramt, die noch im Keller eingestaubt ist und die ich seit Jahren nicht mehr benutzt hab. Also hab ich eine Rolle Film mir organisiert und eine Batterie gekauft. Ich hab aber schnell festgestellt, das diese Kamera ein großes Manko hat: Sie ist auch viel zu “modern” für das was ich vor habe. Die EOS Analog Kameras waren für die damalige Zeit unglaublich “convinient”. Man musste nur einen Film einlegen und die Knipserei konnte los gehen. Das zeigt sich besonders daran das diese Kamera nur more or less einen Modus kennt: Programm. Du hast de facto keine Einstellmöglichkeiten an dieser Kamera. Alles vom automatischen Vorspulen bis zum zurück spulen übernimmt die Kamera. Und das will ich nicht. Ich möchte das alles selbst machen.

Deshalb habe ich mir jetzt eine Canon AE 1 aus den 70zigern bei ebay ersteigert und war überrascht wie teuer diese Kameras sind. Eigentlich wollte ich mir eine Olympus OM1 ersteigern. Aber die Preise für diese Kamera haben mich dann doch ziemlich überrascht. Bis zu 350 EUR gingen die Angebote…das war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten. Diese Kamera hat den riesen Vorteil das sie komplett ohne Batterie auskommt. Und komplett mechanische SLRs sind auch heute in die digitalen Zeiten sehr sehr teuer. Wie gesagt, sie haben den Vorteil das sie ohne Batterie auskommen und durch die Bank weg unglaublich robust sind. Anders kann man sich ja nicht erklären, warum diese Kameras auch noch nach 40 Jahren so beliebt sind und gerne von Foto begeisterten Menschen genutzt werden.

Na ja, raus gekommen bin ich letztendlich wie gesagt bei der Canon AE 1 und ich bin schon mehr als gespannt darauf das erste Mal mit dieser Kamera los zu ziehen. Noch mehr gespannt bin ich auf die Ergebnisse. Sobald ich die ersten Fotos digitalisiert habe, werde ich sie hier teilen…so stay tuned!

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Love is love

Es gibt lustige Ampeln in ganz Deutschland. Aus welchen Gründen auch immer findet man in Großstädten immer mal wieder eine Ampel die etwas von der „DIN-Norm“ abweicht. Augsburg hat seine „Kasperl“-Ampel, Mainz die „Mainzelmächen“-Ampel und wir Frankfurter haben die „Love is love“-Ampel an der Konstabler Wache. Der Platz ist nicht ganz unbeabsichtigt, da an der …

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Auf der Suche…

Wer neulich mal auf meinem Instagram-Account mainhattanmoments war wird feststellen, dass es hier einige Veränderungen gab. Die offensichtlichste Änderung: Fast alle Bilder sind weg! Das hat zum Einen was mit DSGVO zu tun. Ich habe mir dank meiner Rechtsschutzversicherung mal eine Beratung zum Thema Bildrechte und Straßenfotografie geben lassen. Und als Outcome haben ich dann …

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Viel zu bunt für schwarz/weiß … CSD 2019 in Frankfurt

Frankfurt ist eine schöne Stadt. Punkt. Gerade im Sommer, wenn sich das Leben statt in die Bars eher in Richtung Main verlagert merkt man erst wie bunt und unterschiedlich die Bewohner der Main-Metropole sind. Nicht umsonst sind wir hier so a weng stolz darauf das hier Menschen aus 180 Nationen leben (bei 193 „erfassten“ Nationen …