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Warum ich Mainhattan Moments erstellt habe.

Mainhattan Moments. Mein neuestes Blog, an dem ich jetzt sitze. Ich heiße Christian und lebe, wohne und arbeite hier in Frankfurt am Main, der schönsten Stadt am Main (und zumindest für mich auch die schönste Stadt in Deutschland…aber das ist ja bekanntlich eine Geschmacksfrage.).

Neben diesem Blog hab ich noch 3 weitere Blogs, aber im Moment habe ich hier eine kleine “Schreibblockade”. Mir fällt nicht wirklich was ein, worüber ich in diesen Blogs schreiben könnte. Was ich aber schon seit langem machen wollte, war einem meiner Hobbies etwas mehr “Platz” zu geben: Der Fotografie.

Ich fotografiere seit mehr als 10 Jahren. Angefangen hat das mit der Fotografie vor meinem Studium, als ich ein Praktikum in einer Agentur gemacht habe, die ein eigenes Fotostudio besaß. Ich hatte mich sofort in diese Räumlichkeiten mit Schirmen, Leinwänden und Kameras verliebt und hab dann auch meinen damaligen Chef so lange genervt, bis er mit mir so meine “ersten Schritte” Fotografie gemacht hat. Damals (also so 2002, müsste das gewesen sein) war digitale Fotografie noch nicht so wirklich “massentauglich”. Die Kameras, die man als Otto-Normalverbraucher kaufen konnte, waren nicht wirklich der Hit, und die Kameras die digital passable Fotos machen konnten waren unerschwinglich teuer. Mein Chef hatte damals eine Hasselblatt (genauer Typ unbekannt) mit einem digitalen Rückteil. Und das Ding hat damals um die 10.000 EUR gekostet. Also weit weg, von dem was ich mir auch nur im Ansatz hätte leisten können. Aber er hat sich die Zeit genommen mir die Hasselblatt zu erklären und auch das mit dem Shutterspeed und die Sache mit der Blende. Kapiert hab ich das damals ehrlich gesagt nicht. Aber es hat in mir den Wunsch geweckt selbst zu fotografieren. Ein paar Jahre später habe ich mir dann meine erste Digitalkamera gekauft. Eine Panasonic Lumix FZ-20…ich wollte unbedingt was mit vieeeeeeeeeel Zoom holen. Gut, wie gesagt…mit Technik und deren Bedeutung hatte ich nicht so wirklich viel am Hut, aber die Kamera hatte eine 2.8 Blende und 5 Megapixel. Mit einer Brennweite von 36mm – 432mm hatte man auch mal was mit dem man auch mal aus der Entfernung Fotos schiessen konnte.

Mädchen im Park
Girl in the park
Dumm nur, wenn man keine Ahnung von Shutterspeed hat und nicht weiss das die Blende immer weiter nach oben geht, je mehr man zoomed. Ums kurz zu machen: Nach heutigem Blick muss ich sagen das die meisten meiner Fotos von damals crappy waren. Aber wie sagte einer der mir bekanntesten Fotografen (Henri Cartier-Bresson) so treffend:

Your first ten thousand pictures are your worst.

Henri Cartier-Bresson

Fotografieren sollte eigentlich nur eins machen: Spaß

Gut, meine Bilder sind vielleicht nach professionellen Maßstäben immer noch crappy, aber ich habe inzwischen auch meinen Blick auf das Thema etwas modifiziert…und auch meine Ausrüstung etwas angepaßt. Was ich aber definitiv verändert habe, ist mein Blick auf Dinge. Ich glaube, dass ist in der Tat eine Sache die man nur mit viel viel fotografieren verändert. Es ist nicht wichtig die neueste Kamera und das beste Objektiv zu besitzen. Man sollte einfach die Augen offen halten und dann die Fotos schießen, die man schießen will. Man sollte sich zwar technisches Feedback von anderen Menschen einholen, aber inhaltliche Kritik sollte man abblocken, denn so lange man nicht für andere Menschen fotografiert ist die eigene Meinung die die zählt. So halte ich das mit meinen Bildern, aber ich bin immer offen für Anregungen und konstruktives Feedback.

Mein Equipment

Wie ich schon im Absatz davor anmerkte, braucht es nicht unbedingt das neueste Equipment für schöne Fotos. Ich hab jahrelang mit einer Nikon D3000 fotografiert, bevor ich auf die Nikon D90 umgestiegen bin (mit der ich auch heute noch super gerne fotografiere). Die Kamera hat inzwischen auch 12 Jahre auf dem Buckel (hab sie gebraucht bei ebay mir geholt), aber sie liegt einfach gut in der Hand und ich liebe es Blende und Shutterspeed mit den beiden Rädern am Griff einstellen zu können ohne mein Auge aus dem Viewfinder nehmen zu müssen. Und mit dem Batteriegriff und den beiden Akkus kann ich fotografieren, bis der Finger weh tut. Ein richtig blöder Nachteil bei den Systemkameras der heutigen Zeit mit der ich gerade mal vielleicht ⅓ der Fotos machen kann, bevor mir der Saft ausgeht.

Never the less, bin ich dieses Jahr auch auf SONY gegangen…nicht umgestiegen….mehr “ergänzt”. Die SONY a6000 war im Angebot, und weil ich was “kleines & leichtes” für die Strasse brauchte, habe ich mir die gekauft. Einer der Nachteile der Nikon ist halt schon das Gewicht, wenn man stundenlang in Frankfurt unterwegs ist und dann seine Tasche mit den Objektiven plus diese Kamera um den Hals hängen hat ist das schon unbequem. Ich war hin und her gerissen zwischen der SONY a6000 und der Panasonic LX100, die ja der Leica D-Lux verdammt nahe kommt. Irgendwann mal, werde ich mir auch einmal eine Leica kaufen, aber da bin ich noch weit weit weg von, denn eine Leica M (meine Traumkamera) mit dem entsprechenden Objektiv kann schnell der Preis eines Kleinwagens erreichen…und da bin ich dann auch wieder zu realitätsnah…da ist mir das Auto näher als das Hobby 😉

Never the less steht der Name Leica für mich als Inbegriff der puren und bedingungslosen Liebe zur Fotografie.

Aber bis ich an den Punkt komme, mir diese Kamera leisten zu können, werden noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Aber meine SONY und die Nikon reichen mir im Moment auch völlig. Auch bei den Objektiven bin ich eher im “Budget”-Segment unterwegs. Mein neuestes Objektiv das 7Artisans 55mm 1.4 hat gerade mal 100 EUR gekostet und ich bin “verknallt” in dieses Ding. Es macht dann doch nochmal einen Unterschied, ob man ein Objektiv mit einer 1.8 Blende oder mit einer 1.4 Blende nutzt. Das hab ich bei den ersten Bildern bemerkt, die ich geschossen hab.

Ausserdem mach ich fast nichts mehr mit irgendwelchen Auto-Geschichten. Es macht viel mehr Spass alles selbst einzustellen.

Die letztendliche “Magie” findet dann am Rechner statt. Ich liebe es mit Lightroom meine Bilder zu bearbeiten und so zu bearbeiten bis “mein Bild” am Ende dabei raus kommt.

Und das ist dann auch der Grund, warum ich dieses Blog erstellt hab. Ich würde gerne meine Bilder gerne im Netz zeigen. Instagram ist ein toller Ort, um viele Menschen auf die Bilder aufmerksam zu machen, aber Instagram hat den Nachteil das man die Bilder immer nur so klein zeigen kann. Selbst auf dem Rechner kommen Bilder bei Instagram nicht richtig zur Geltung, weil sie einfach zu klein sind. Hier will ich meine Bilder in “groß” zeigen. Frankfurt ist groß, groß an Kultur, groß an Sehenswürdigkeiten, groß an Menschen. Das in einem so kleinen Format zu zeigen, ist eigentlich schade…das kann man besser machen. Mainhattanmoments ist mein Beitrag dazu.

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